Solidarität und Gerechtigkeit – Forderungen für den 1. Mai!

DIE LINKE | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Trotz der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie wollen wir als DIE LINKE Halle ein Zeichen für soziale Gerechtigkeit und eine solidarische Gesellschaft setzen. Deshalb präsentieren wir an verschiedenen Standorten Plakate, die wichtige politische Forderungen für die Arbeiter*innen enthalten. Die gegenwärtige Krise zeigt, wie schlecht viele systemrelevante Berufe bezahlt werden.

Es wird deshalb Zeit, Arbeiter*innen aus dem Einzelhandel, der Logistik und der Pflege deutlich besser zu entlohnen und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Wir fordern: Mehr Geld für diese Berufe – von Applaus allein wird niemand satt! Auch birgt diese Krise die Gefahr, die soziale Spaltung zu vergrößern. Viele Menschen haben ihre Jobs verloren oder sind auf Kurzarbeitergeld angewiesen. Viele Solo-Selbstständige können nicht mehr weitermachen. Wir fordern deshalb: 90 Prozent Kurzarbeitergeld und ein sanktionsfreies Mindesteinkommen für alle, die es brauchen. Der Kündigungsschutz muss ausgebaut werden. Mit sozialer Gerechtigkeit und einem guten Gesundheitssystem können wir die Krise überstehen. Damit dieses System aber auch für alle funktioniert, braucht es endlich eine Gesundheitsversicherung für alle – ohne Sonderleistungen, ohne das Fallpauschalensystem und ohne Selbstbeteiligungen! Der Erste Mai ist der Tag der Arbeiter*innen, ohne die jede Corona-Bekämpfung unmöglich wäre. Deshalb feiern und fordern wir gerade heute und gerade jetzt Solidarität und Gerechtigkeit!

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