Neue Unterführung im Birkhahnweg freigegeben

Foto: Thomas Kämmer/Hallelife
Halle | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Halles OB Bernd Wiegand und Bahn-Projektleiter Stefan Ebersbach testeten heute mit Call-ab-Bike-Fahrrädern die neue Rad- und Fußweg-Unterführung im Zuge des Birkhahnwegs. Mit der heutigen Freigabe der neuen schrankenlosen Verbindung unter den Gleisen ist die verbesserte Verkehrsanbindung des Gebietes nördlicher Birkhahnweg in Halle(Saale) abgeschlossen. Bei diesem Gemeinschaftsprojekt von Bahn und Stadt wurden der Eisenbahn-, Straßen- und Fußgängerverkehr getrennt. 

Mehr Sicherheit und bessere Durchlassfähigkeit für alle sind die Effekte. An dem früheren Bahnübergang waren die Schranken manchmal wegen des dichten Bahnverkehrs über eine halbe Stunde geschlossen.

Als erste Etappe war bereits im November 2017 die Straßenüberführung über die B 100 in Betrieb gegangen, über die das Gebiet mit Kraftfahrzeugen erreicht werden kann. Nun wurde die Fuß- und Radwegunterführung Birkhahnweg zur uneingeschränkten Nutzung freigegeben.

Der Bau ist Teil der Modernisierung des Bahnknotens Halle mit der Einbindung der Schnellfahrstrecke München-Halle(Saale)-Berlin. Der DB-Infopunkt im Hauptbahnhof, Lounge, 1. Obergeschoss, geöffnet von Mittwoch bis Sonntag von 12 bis 19 Uhr, begleitet das Bauvorhaben. Zahlen und Fakten sind auf http://www.vde8.de/knoten-halle oder auf dem YouTube-Kanal vde8 abrufbar.

Technische Daten und Fakten zur EÜ (Eisenbahnüberführung) Birkhahnweg:

Grafik unter http://www.vde8.de/de/knoten-halle/bruecken

Bauwerkslänge 31,88 Meter, lichte Weite 5,00 Meter, lichte Höhe 2,50m Rampe Nord mit Treppe: Bauwerkslänge 92,50 Meter, lichte Weite 2,40 Meter Rampe Süd mit Treppe: Bauwerkslänge 81,75 Meter, lichte Weite 2,40 Meter Baustoffe: Beton: 800 Kubikmeter, Betonstahl: 140 Tonnen, Unterschottermatten zur Schalldämmung: 250 Quadratmeter, horizontale Abdichtung: 160 Quadratmeter, Gussasphalt: 620 Quadratmeter, Geländer: 310 Meter, Handläufe: 670 Meter

Die Ableitung des Regenwassers erfolgt über eine Hebeanlage mit Pumpen (Firma aus Halle). Die Nordseite (Block 5) der Brücke wurde seitlich neben den Gleisen hergestellt und im Zuge einer Streckensperrung im Januar 2017 eingeschoben. Die Blöcke 1-4 wurden von Januar bis April 2017 direkt vor Ort betoniert. Vor der Bauausführung waren durch die jeweiligen Rechtsträger die Medien Trinkwasser, Elektro und Tefekom als Baufreiheitsmaßnahme umverlegt worden.

Beitrag Teilen

Zurück