450 Jahre Marktkirche Unser Lieben Frauen

Dieses Element verwendet noch das alte Contao 2 SRC-Format. Haben Sie die Datenbank aktualisiert?

von Tobias Fischer

Die Marktkirche Unser Lieben Frauen zu Halle an der Saale feiert in diesem Jahr ihr 450-jähriges Jubiläum. Die Inschrift von Baumeister Nickel Hofmann an der südlichen Empore ?DURCH GOTTES HULF HAB ICH NICKEL HOFMANN DISEN BAW IM 1554 VOLLENDET? weist auf das Ereignis hin. Neben anderen halleschen Chronisten beschreibt auch Gottfried Olearius (1604 ? 1685) in seiner Chronik ?Halygraphia? (1667) die Vollendung des Kirchbaus am 8. Dezember 1554.

450 Jahre Marktkirche Unser Lieben Frauen

Die Marktkirchengemeinde eröffnet das Jubiläumsjahr am Sonntag, 29. Februar 2004, um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Marktkirche. Um 11.00 Uhr wird vor den Hausmännstürmen mit einem kleinen Festakt das Grossplakat zwischen den Türmen begrüßt. Grußworte der Oberbürgermeisterin der Stadt Halle (Saale), Ingrid Häußler, und des Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Halle-Saalkreis, Eugen Manser, werden von festlicher Bläsermusik umrahmt. Bis 16.00 Uhr können die Hausmannstürme erstiegen und der Dachstuhl besichtigt werden. Im Jubiläumsjahr sind Hallenserinnen und Hallenser eingeladen, das Wahrzeichen ihrer Stadt, die Kirche auf dem Markplatz, in besonderer Weise kennenzulernen. Das Großplakat an der Kirche ist mit seiner Kinderzeichnung das Ergebnis eines Malwettbewerbes von Christenlehrekindern der Marktkirchengemeinde (1.-4.Klasse). Die Preisträgerzeichnung von Luise Brandt (10 Jahre) ist in Varianten Grundlage des von Grafikdesigner Bernd Schmidt (Halle) entworfenen Layouts für Festplakate und Faltblätter. Die Restaurierung der Marktkirche wird Dank großer und kleiner Spenden (bisher 68.500 Euro) von Institutionen, Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Halle vermutlich im Jubiläumsjahr abgeschlossen werden. Zur Festwoche vom 7. ? 14. November 2004 wird die Marktkirche komplett in neuem Glanz erstrahlen. 450 Jahre Marktkirche Unser Lieben Frauen Eröffnung des Festjahres am Sonntag, 29. Februar 2004 Seite 2 Eine Vortragsreihe zur Geschichte der Marktkirche und ihr Umfeld führt ab September 2004 in die Festwoche ein. Ab 29. September 2004 geht es mittwochs um 19.30 Uhr um die Themenkomplexe: - Die Vorgängerkirchen St. Gertuden und St. Marien - Die Kirche im Spätmittelalter und im Reformationsjahrhundert - Die Bibelsprüche an den Emporen der Marktkirche - August Hermann Francke und die Hallesche Stadtgeistlichkeit - Der Altarbilderstreit im 19. Jahrhundert - Die Restaurierung der Marktkirche nach dem Dampfheizungsschaden von 1967 Mit dem Projekt ?Kirche zum Anfassen?, das mit der Martin-Luther-Universität als kirchenpädagogischer Streifzug entwickelt wird, sind Schüler und Jugendliche eingeladen, sich mit der Marktkirche genauer vertraut zu machen: ab September mittwochs und freitags von 10 bis 12 Uhr, in der Festwoche wochentäglich von 10 ? 12 Uhr. Zu Führungen zur Bau- und Kunstgeschichte lädt die ?Offene Marktkirche? ab September ein. Ausstellungen beginnen Anfang November 2004. 1. Im ?Marktschlösschen? werden Arbeiten ausgestellt unter dem Thema: ?Maler, Grafiker, Fotografen sehen sie Marktkirche zu Halle? 2. In der Marktkirche werden neben historischen Fotos, ein Kirchenmodell, die legendäre Luthermaske und eine Lutherbibel aus dem Archiv der Marienbibliothek zu sehen sein. Über das vorläufige Festwochenprogramm, den Spendenstand und den Fortgang der Sanierungsarbeiten mit einem Spendenaufruf der Oberbürgermeisterin informiert die Stadt Halle im Internet unter: www.halle.de ?Marktkirche Unser Lieben Frauen? Weitere Informationen: Gemeindebüro, An der Marienkirche 2, Tel.: 0345-517 08 94 Pfarrerin Sabine Kramer Pfarrer Harald Bartl eMail: marktkirche.halle@web.de Internet: www.marktkirche-halle.de

Beitrag Teilen

Zurück