Sturmtief Friederike : Schäden im Liniennetz der HAVAG größtenteils beräumt

Leserfoto: Enrico
Stadtwerke Halle | Aktuelles
von hallelife.de | Redaktion

Die Schäden nach dem Sturmtief Friederike im Liniennetz der Halleschen Verkehrs-AG (HAVAG) sind größtenteils beräumt. Einschränkungen gibt es lediglich noch auf der Linie 5 in Merseburg und zwischen Heide und Kröllwitz in Halle. An den Gebäuden der Stadtwerke Halle-Gruppe gab es nur leichte Schäden, die aktuell repariert werden. Vorsorglich waren Stadtbad und Wertstoffmärkte gestern aus Sicherheitsgründen geschlossen worden, öffneten aber heute früh wie gewohnt ihre Pforten. 

Es gab keine Versorgungsausfälle. Die Energieversorgung hat sicher funktioniert bis auf vereinzelte Straßenlaternen, die aufgrund umgestürzter Bäume ausfielen, jedoch kurzfristig repariert werden. Auch im Bereich Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung gab es keine Störungen.

Beeinträchtigungen durch Sturmschäden gibt es derzeit noch auf der Linie 5 in Merseburg. Aufgrund eines umgestürzten großen Baumes kann die Linie 5 derzeit nicht zwischen Merseburg/Stadtstadion und Merseburg/Zentrum verkehren. Auf diesem Streckenabschnitt wird ein Schienenersatzverkehr eingesetzt.

In Halle kann der Streckenabschnitt zwischen Heide und Kröllwitz durch die Linien 4 und 5 noch nicht befahren werden. Diese enden in der Heide. Zwischen Heide und Kröllwitz fährt ein Schienenersatzverkehr, bis die Schäden an der Fahrleitung behoben sind.

Die Hallesche Verkehrs-AG konnte aufgrund von Schäden infolge des Sturmtiefs Friederike gestern nicht nach dem Linien-Fahrplan im Straßenbahn- und Busverkehr fahren. Die Straßenbahnen waren mit einer Geschwindigkeit von maximal 30 km/h unterwegs. Alle Strecken im Straßenbahn- und Busverkehr, die nicht durch herabgefallene Äste, umgestürzte Bäume etc. gesperrt waren, wurden befahren.
Gesperrte Streckenabschnitte gab es in Halle

o zwischen Rennbahnring und Kröllwitz

o zwischen Franckeplatz und Vogelweide

o zwischen Hauptbahnhof und Damaschkestraße.

o

In Merseburg war der Streckenabschnitt zwischen Stadtstadion und Schkopau/Bunawerke sowie zwischen Leunaweg und Merseburg-Süd gesperrt.

Die Sturmschäden konnten größtenteils in der Nacht noch beräumt werden, so dass die HAVAG mit Betriebsbeginn wieder nach Fahrplan fahren konnte.

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