22 Jahre Bauzeit und ein Ende

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von Tobias Matussek

Am 13. Dezember ist es soweit. Nach 22 Jahren Bauzeit ist die Kulturinsel in ihr baulich vollendetes Dasein eingetreten. Es war der Weg vom Provisorium zum Schauspielhaus, vom heruntergekommenen Kino zur kommunikativen Insel für all die Schwimmer im Meer der Zeiten.

22 Jahre Bauzeit und ein Ende

Als der damalige Schauspieldirektor Peter Sodann 1980 von der Stadträtin für Kultur, Isolde Schubert, die Schlüssel zum damaligen „Kino der DSF“ erhielt, hat wohl niemand geahnt, was aus diesem heruntergekommenen Areal einmal werden würde. In den neuen alten Zeiten fehlte es an Material, in den alten neuen Zeiten fehlte es am Geld. In ungezählten „Subbotniks“ beteiligten sich die Schauspieler am Aufbau des Hauses. Und trotz aller Hemmnisse und Widrigkeiten, trotz aller Rückschläge und Bedenkenträger wuchs die Kulturinsel stetig. „Un nu isse fertsch“, wie der Hallenser sagt. Am 13. Dezember findet ein Dankgottesdienst statt, in den die Regierung ebenso eingeschlossen ist, wie alle, die dem nt geholfen oder eben nicht geholfen haben. Da sich das neue theater schon immer als weltliche Kirche verstand, die überkonfessionell ist und in der von Allah bis Manitu jeder zu Wort und Ehren kommen kann, wird der Begriff „Gottesdienst“ keine falschen Assoziationen wecken. Glückwunsch und Dank an Peter Sodann, der nicht aufgegeben hat! (Quelle: neues theater)

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