Halle - immer einen geschichtlichen Spaziergang wert

Historische Plätze zur Hansezeit - Der Giebichenstein | Michas Welt - Hanse
von Michael Waldow

Wenn man Halle von oben richtig betrachtet, kann man die Umrisse der einstigen mittelalterlichen Stadt bis heute erkennen.

Wenn man Halle von oben richtig betrachtet, kann man die Umrisse der einstigen mittelalterlichen Stadt bis heute erkennen. Ein Stadtplan von 1774 zeigt beeindruckend den einstigen Stadtmauerverlauf, der zuletzt aus drei Mauerringen bestand, um die Stadt zu schützen. Noch heute kann man die Umrisse der einstigen Stadt innerhalb der Mauern verfolgen, wenn man mit dem Auto von der Klausbrücke über den Hallorenring, weiter den Moritzzwinger, Waisenhausring, Hansering und dann über den Robert-Franz-Ring wieder zur Klausbrücke fährt. Immerhin war die Stadt einst von einer gewaltigen Mauer umgeben, die aus einem inneren Ring, einem mittleren Ring und einem äußeren Ring bestand. Bis in das 19. Jahrhundert konnte man noch viele Reste sehen, hatten doch die mauern nach aufkommen der Kanonen ihre Bedeutung als Schutz verloren und die Stadt wurde durch höhere Bevölkerungszahlen ständig erweitert.

Das Mauerkorsett war zu eng geworden und gnadenlos wurde abgerissen, was man aus heutiger Sicht gern erhalten hätte. Nostalgie ist das eine, wirtschaftliche Entwicklung, noch dazu in früheren Zeiten ist das andere. Aus dem Mauerverlauf wurden Promenaden und heute steht ein kläglicher Rest beim Waisenhausring.

In den nachfolgenden Wochen begeben sich Erasmus und Ketlin, zwei Figuren des Hansevereins, zu den Plätzen der Stadt Halle, die auch zur Zeit der Hanse (1281-1478) eine Rolle spielten. In unterhaltsamer Weise präsentieren die Beiden mit ihren Gefährten ein wenig die Geschichte der Innenstadt von Halle.

 

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