Petruskirche Kröllwitz

Halle-Kröllwitz | Halle - Gestern und Heute
von Manfred Boide

Das unter Denkmalschutz stehende Wahrzeichen im Stadteil Kröllwitz wurde 1899 erbaut und im Jahre 1901 eingeweiht. Im frühgotischen Baustil mit sogenanntem roten Rathenower Handstrichstein als Verblendung errichtet bietet sie 750 Sitzplätze. 

Um die Erhaltung des Denkmals kümmert sich "Förderkreis Petruskirche Halle-Kröllwitz e.V.".

 

Die 1901 eingeweihte Petruskirche steht unter Denkmalschutz und ist ein Wahrzeichen von Halle-Kröllwitz. Vom Saaletal oder von den umliegenden Höhen sieht man sie auf dem etwa 30 m hohen Porphyrfelsen an Kröllwitzer Saaleufer stehen. Nach über hundertjährigem Bestehen der Kirche waren und sind viele bauliche Schäden zu beseitigen. Der gemeinnützige "Förderkreis Petruskirche Halle-Kröllwitz e.V." hat es sich seit 1997 zur Aufgabe gemacht, Geld für die Sanierung und Erhaltung der denkmalgeschützten Petruskirche zu beschaffen um die Kirche zu erhalten. Einiges ist schon geschafft doch weitere Arbeiten sind nötig, daher ist jegliche Unterstützung willkommen.


 

 

Die Petruskirche im Stadtteil Kröllwitz von Halle (Saale) steht im Norden der Stadt am Ufer der Saale auf dem sog. Tannenberg, der Burg Giebichenstein gegenüber. Sie gehört zum Kirchenkreis Halle-Saalekreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Im Denkmalverzeichnis der Stadt Halle ist die Kirche unter der Erfassungsnummer 094 04806 verzeichnet.

Bis zur Eingemeindung im Jahre 1900 nach Halle war Kröllwitz ein Beidorf von Giebichenstein und wurde vom Pfarramt der Bartholomäuskirche betreut. Durch das Anwachsen der Einwohnerzahlen infolge der verstärkten Industrialisierung konnte die Gemeinde jedoch nicht mehr ausreichend durch die Bartholomäusgemeinde versorgt werden. Nachdem die Gemeinde 1892 bereits einen eigenen Pfarrer erhielt, wurde am 6. März 1900 der Grundstein für die Kirche gelegt; die Einweihung erfolgte bereits am 19. September 1901. Entworfen und ausgeführt hat sie der aus Lübeck stammende Architekt Johann Matz, der auch am Bau der Pauluskirche beteiligt war.

Am 14. April 1945 wurde das Kirchendach durch die Sprengung der Kröllwitzer Brücke zerstört und erst 1955, nach provisorischer Pappdeckung, mit Schiefer gedeckt. 1996 gründete sich der Förderkreis Petruskirche. In den Jahren ab 1997 fanden verschiedene Sanierungen statt, u. a. wurde ab 2001 der Innenraum saniert, sowie die acht großen Seitenfenster. (Quelle Wikipedia)

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