Die Betsäule von Halle

Historie | Halle - Gestern und Heute
von Manfred Boide

Nach der Überwindung der Pestepidemien in Halle im Jahre 1449 und 1452 wurde zum Dank für „Christi Hilfe“ im Jahr 1455 der mittelalterliche Bildstock errichtet.

Die Säule stand zunächst auf dem Areal des heutigen Riebeckplatzes und zu seiner Zeit außerhalb der befestigten Stadtgrenzen der Stadt Halle uns somit unweit des städtischen Galgens. Dort wurde sie von Wanderern, Fuhrleuten und Delinquenten, welche nicht in die Stadt wollten oder konnten, als Andachts- und Gebetsstätte genutzt. 

 

Restauriert wurde sie 1840 und 1928 zuerst zum Franckeplatz und 1972 an ihren heutigen Standort gegenüber der Universität umgesetzt. 

 

Auf dem pyramidenähnlichen Sockel befindet sich eine Relieftafel. Abgebildet ist die Kreuzigung Christi mit Darstellungen von Johannes, Maria und Maria Magdalena. Umseitig ist die Kreuztragung Christi auf dem Weg nach Golgatha dargestellt.

 

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