17.01.2017, 14:05 Uhr von hallelife.de | Redaktion

Universitätsklinikum Halle

International anerkannter Experte für Bauchchirurgie von hallescher Unimedizin berufen worden – Forschung auf dem Gebiet des Bauchspeicheldrüsenkrebses

Der international anerkannte Experte für Bauchchirurgie, Professor Dr. Jörg Kleeff, ist als Professor für Viszeralchirurgie an die hallesche Universitätsmedizin berufen worden. Er leitet ab sofort die Universitätsklinik und Poliklinik für Viszerale, Gefäß- und Endokrine Chirurgie. Der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Michael Gekle, freut sich, dass mit Prof. Kleeff ein forschungsstarker Wissenschaftler und Arzt gewonnen werden konnte: „Das zeigt, dass die Universitätsmedizin Halle ein akademisch attraktiver Standort mit guter Infrastruktur ist.“

Damit werden die Forschungsschwerpunkte der Universitätsmedizin und die Krankenversorgung, insbesondere bei onkologischen Erkrankungen, gestärkt.

Prof. Kleeff war bisher am Royal Liverpool University Hospital tätig. Er hat in Tübingen und München Medizin studiert und bereits während seines Studiums Auslandsaufenthalte in Boston, Bern, Toronto und Seattle absolviert. Nach Abschluss des Medizinstudiums führte den heute 47-Jährigen ein Forschungsaufenthalt an die University of California in den USA. Seine chirurgische Ausbildung erhielt er in Bern, Heidelberg und München. Im Klinikum rechts der Isar in der bayrischen Landeshauptstadt war er mehrere Jahre als leitender Oberarzt der Chirurgischen Klinik tätig.

In Halle wird Professor Kleeff drei Positionen ausfüllen: Professor für Viszeralchirurgie, Direktor der entsprechenden Uniklinik und – als Novum – auch als Direktor der Allgemeinchirurgie am BG Klinikum Bergmannstrost in Halle. „Damit vertiefen wir die Vernetzung und Kooperation mit dem Bergmannstrost“, erklärt PD Dr. Thomas Klöss, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums. Beide Seiten erhoffen sich daraus Synergien für die Krankenversorgung in Halle. Für den Chirurgen ist diese Doppelfunktion als ärztlicher Leiter zweier Kliniken eine besondere Herausforderung: „Ich erwarte eine spannende Tätigkeit, die zwar viel Koordination und Einsatz erfordert, aber sich für beide Seiten und die Patienten positiv auswirken wird.“ So können Fortbildungen und die Facharztausbildung gemeinsam durchgeführt werden. Patienten mit komplexen Erkrankungen an der BG könnten von der Einbindung in universitäre Krankenversorgungsstrukturen profitieren. So werden onkologische Patienten am BG Klinikum über das Krukenberg Krebszentrum in die universitäre Krankenversorgung eingebunden. Bereits in seiner ersten Woche in Halle führt Prof. Kleeff Operationen sowohl im UKH als auch in der BG durch.

Mit seinem Dienstantritt erhält seine Uniklinik eine neue Struktur, um der weiteren Spezialisierung der chirurgischen Fächer gerecht werden zu können. Den Bereich der endokrinen Chirurgie (insbesondere der Schilddrüse) leitet Prof. Kerstin Lorenz und die Gefäßchirurgie wird von OA Dr. Jörg Ukkat geführt. „Die in der Klinik vorhandenen Kompetenzen können wir damit bewahren“, sagt der neue Klinikdirektor, der mit einer Ärztin verheiratet ist und zwei Kinder hat.

Sein Schwerpunkt in der Krankenversorgung liegt im Bereich der komplexen Bauchchirurgie, insbesondere bei onkologischen Erkrankungen im Bauchraum. „Ich freue mich dabei auf die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen an der halleschen Universitätsmedizin wie der Gastroenterologie, Onkologie, Strahlentherapie, Anästhesie, und Pathologie.“ Hier spiegele sich der Vorteil einer universitären Medizin wieder: alle Fachdisziplinen unter einem Dach, die interdisziplinär bei komplexen und schweren Erkrankungen zusammenarbeiten. Bei Krebserkrankungen der Leber, der Bauchspeicheldrüse, des Magens und der Speiseröhre habe es in den vergangenen Jahren viele Fortschritte bei der Therapie gegeben. „Dabei kommen beispielsweise moderne Medikamente und Kombinationen verschiedener Therapien zum Einsatz.“ Professor Kleeff hat in München und Heidelberg – dort hat er auch auf dem Gebiet der Bauchspeicheldrüsenkrebsforschung habilitiert – an den führenden Zentren in Deutschland für solche Erkrankungen seine medizinischen Kompetenzen erwerben können.

Die Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse interessierten ihn bereits seit seiner Assistenzarzt-Zeit an der Universität Bern (Schweiz). Der Pankreaskrebs habe eine schlechte Prognose und stelle in der Grundlagen- und klinischen Forschung eine besondere Herausforderung dar. Prof. Kleeff: „Es hat zwar in den vergangenen Jahren positive Entwicklungen bei der Therapie gegeben und die Lebenserwartung der Betroffenen ist angestiegen, aber sie ist im Vergleich mit anderen Krebserkrankungen immer noch sehr niedrig.“ Er sieht daher eine besondere Motivation, die Forschung auf diesem Gebiet voranzutreiben. Der Chirurg setzt dabei unter anderem auf die Kooperation mit den Gastroenterologen an der halleschen Universitätsmedizin. Der Professor für Gastroenterologie, Prof. Dr. Patrick Michl, setzt sein Augenmerk ebenso auf die Erforschung von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüsen. Neben dieser Grundlagenforschung möchte Professor Kleeff auch in der klinischen Forschung den Patientinnen und Patienten direkte Fortschritte bei der Therapie und Diagnostik von Erkrankungen im Bauchraum bringen. 

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28.03.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Das Universitätsklinikum Halle (Saale) veranstaltet vom 11. bis 19. März 2017 in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle/Saale den 24. Tauchmedizinkurs. Dieser neuntägige Kurs, der seit dem Jahr 2000 angeboten wird, richtet sich an ärztliche Kolleginnen und Kollegen, die eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung durchführen und Tauchunfälle weltweit sicher behandeln wollen oder einfach nur Interesse an der Tauchmedizin haben. 

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27.01.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) will Führungskräfte in Unternehmen für die Zukunft fit machen. Dazu richtet sie an der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät einen Aus- und Weiterbildungsbereich ein. Hier soll ein breit gefächertes Weiterbildungsangebot für Manager, leitende Angestellte und Juristen entstehen.

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26.01.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Das Institut für Chemie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg führt am Donnerstag, 23. Februar 2017, ab 14 Uhr, eine Informationsveranstaltung rund um die Chemie durch. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe erhalten in der Veranstaltung mit einer Experimentalvorlesung "Zauber der Chemie" einen Einblick in die aktuelle Forschung des Instituts und erfahren Wissenswertes zum Chemie-Studium.

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24.01.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Im nächsten Konzert der Kammermusikreihe "aula konzerte halle" sind am Mittwoch, 25. Januar 2017, die drei herausragenden Künstler des Trios Franconia zu erleben. An einem abwechslungsreichen Abend werden in der Aula der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg der Geiger Bart Vandenbogaerde, der Cellist Matthias Ranft sowie die Pianistin Tomoko Ogasawara Werke von Rachmaninow, Ravel und Schubert zu Gehör bringen.

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17.01.2017 von hallelife.de | Redaktion

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16.01.2017 von hallelife.de | Redaktion

Landwirtschaft | MLU

Landwirtschaft muss für Bienen nicht immer schädlich sein, im Gegenteil: Obwohl Kleinbauern auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán einzelne Felder traditionell brandroden, bietet das den einheimischen Furchenbienen sogar Vorteile. Dadurch entstehen für sie attraktive Lebensräume. Davon wiederrum profitieren die Kleinbauern selbst, die auf die Insekten zur Bestäubung von Habanero-Chilis angewiesen sind.

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16.01.2017 von hallelife.de | Redaktion

Martin-Luther-Universität | MLU

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13.01.2017 von hallelife.de | Redaktion

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12.01.2017 von hallelife.de | Redaktion

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12.01.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Mit Musik ins neue Jahr: Am Freitag, 20. Januar, veranstaltet die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ihr traditionelles Neujahrskonzert. Das Akademische Orchester der Universität spielt ab 20 Uhr in der Aula des Löwengebäudes. Bereits ab Montag, 16. Januar, sind die begehrten Eintrittskarten in der Tourist-Information im Marktschlösschen erhältlich – solange der Vorrat reicht.

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11.01.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Wenn Winde und See gehorchen: Am 19. Januar hält Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, eine Predigt zum Thema "Sturmböen" (Matthäus 8, 23-27). Der Gottesdienst beginnt um 18 Uhr in der Marktkirche Unser Lieben Frauen in Halle. Er findet im Rahmen der Universitätsgottesdienste der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) statt.

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10.01.2017 von hallelife.de | Redaktion

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Silizium für Solarzellen könnte in Europa künftig knapp werden, deswegen braucht es eine Alternative: Neuartige Dünnschichtsolarzellen stehen im Zentrum des internationalen Forschungsprojekts "Starcell", an dem auch Physiker der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) mitarbeiten.

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15.12.2016 von hallelife.de | Redaktion

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Nach einer Knieoperation dauert es meist einige Zeit, bis ein Patient berufliche und sportliche Aktivitäten wiederaufnehmen kann. 

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14.12.2016 von hallelife.de | Redaktion

Martin-Luther-Universität | MLU

Es hat nur eine unscheinbare Bezeichnung, das Protein p53. Doch es hat eine wichtige Aufgabe: Es gehört zu den Proteinen, die die Entstehung von Tumoren verhindern. Bei Mutationen, die die Funktion von p53 verändern, fördert es jedoch die Entstehung verschiedener Krebsarten.

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13.12.2016 von hallelife.de | Redaktion

Universitätsklinikum Halle (Saale) | MLU

Etwa eine halbe Millionen Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Für viele ist die Behandlung mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden, die die Lebensqualität der Patienten deutlich beeinträchtigen. Doch längst gibt es wirksame Therapien, um Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen besser in den Griff zu bekommen. Die so genannten unterstützenden oder Supportiven Therapien haben in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung genommen. 

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09.12.2016 von hallelife.de | Redaktion

Sachsen-Anhalt | MLU

Die Herzinfarktsterblichkeit in Deutschland ist den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen. Auch im Bundesland Sachsen-Anhalt hat die Sterblichkeit am Herzinfarkt abgenommen. Trotz dieses positiven Trends lag Sachsen-Anhalt bezüglich der Herzinfarktsterblichkeit im Jahr 2012 38 Prozent über dem Bundesdurchschnitt und nahm bundesweit eine (negative) Spitzenposition ein. Belastbare Daten zur Ursache dieser erhöhten Sterblichkeit lagen bisher nicht vor. 

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