Handwerk fordert ehrliche Diskussion der Rundfunksteuer

Handwerkskammer | Arbeitswelt - Sonstiges
von hallelife.de | Redaktion

Das Handwerk aus dem südlichen Sachsen-Anhalt hält an seiner Forderung nach einer Strukturänderung bei der Erhebung des Rundfunkbeitrages fest. „Die Umstellung der Rundfunkfinanzierung auf einen Haushalts- und Betriebsstätten-Beitrag führt beweisbar zu deutlichen Mehrbelastungen für unseren Berufsstand.

Auch die geringfügigen Absenkungen sowie die Berücksichtigung von Teilzeitbeschäftigten haben daran nichts geändert“, sagt Thomas Keindorf, Präsident der Handwerkskammer Halle.

„Inhaber und Mitarbeiter zahlen alle schon privat ihren Beitrag“, so Keindorf weiter. Besonders kritisch wird die Belastung von betrieblichen Fahrzeugen bewertet, die im Unterschied zu privaten in die Gebührenberechnung einfließen. Hier seien die Länder gefordert, diese systemwidrige Veranlagung zu beenden. Daher begrüße er die vor kurzem geführte Debatte im Landtag von Sachsen-Anhalt.

„Sachsen-Anhalt muss in den Verhandlungen mit den anderen Bundesländern eine ehrliche Kostenanalyse und des Finanzierungsmodells des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einfordern“, sagt der Kammerpräsident

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